Wer wir sind:

Wir sind ein 2018 in Deutschland gegründeter Verein. Unsere Ziele sind Wohlstand für alle Menschen überall auf der Erde und eine Erde mit gedeihender Tier- und Pflanzenwelt.

Wovon wir überzeugt sind:

Unsere Ziele gehören zusammen und lassen sich gemeinsam erreichen. Dafür müssen wir klug geeignete Technologien identifizieren, einsetzen und weiterentwickeln.

Was uns von anderen unterscheidet:

Wir denken, dass auch Technologien, die andere Umweltorganisationen ablehnen, etwa die zivile Kernenergie und die grüne Gentechnik, unersetzliche Beiträge dabei leisten können, Bedrohungen wie Klimawandel, Ozeanversauerung, Wassermangel und Bodenerosion abzuwenden. Dabei werden die negativen Aspekte dieser Technologien oft stark überbetont und nicht im Vergleich zu den Risiken des Technologieverzichts betrachtet.

Wie wir arbeiten:

Wir bemühen uns darum, die verlässlichsten, relevantesten und aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu verwenden. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse bringen wir uns in politische Debatten ein.

Was wir anbieten:

Wir stellen Informationen, Studien und Analysen über die Themen Umwelt, Klima und Energie zur Verfügung, von denen wir glauben, dass sie besonders hilfreich und erhellend sind.

Was uns inspiriert:

In anderen Ländern wurden bereits Organisationen mit ähnlichen Zielen und Ansichten gegründet. Manche von ihnen nennen sich „Ecomodernists“ oder „Ecopragmatists“ und lehnen sich damit an das 2015 verfasste „ökomoderne Manifest“ an. Wir stimmen diesem Manifest zwar nicht in allen Details zu, es hat uns aber zu unserem Namen verholfen: „Ökomoderne.“ Wir gehören zur „Nuclear Pride Coalition.“ Unser Mitglied Iida Ruishalme hat hier was dazu geschrieben.

Unser Vorstand besteht aus:

Simon Friederich ist promovierter Physiker und Philosoph. Er arbeitet als Associate Professor für Wissenschaftsphilosophie an der Universität Groningen, Niederlande, mit den Forschungsschwerpunkten Philosophie der Physik und Erkenntnistheorie, seine persönliche Webseite ist http://simonfriederich.eu. Er ist dankbar dafür, dass er mit seiner Familie in einer Demokratie leben darf, die auf den Errungenschaften von Aufklärung und industrieller Revolution basiert. Er wünscht sich dies für alle Menschen. Am liebsten verbringt er seine Freizeit mit Familie und Freunden in der Natur oder mit Musik.

Percy Vogel, Berlin, ist Diplombiologe und in Psychologie promoviert und berät seitdem zivilgesellschaftliche Organisationen im Bereich Umweltschutz, Menschenrechte und Demokratie. Er war schon als Teenager in Umwelt- und Naturschutz aktiv – allerdings auch gegen zivile Atomkraft, was er vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden katastrophalen Klimawandels rückblickend für einen Fehler hält. Der kompletten Ablehnung grüner Gentechnik hingegen stand er schon immer skeptisch gegenüber. Nachdem 2006 der Film „Eine unbequeme Wahrheit“ herauskam initiierte Percy den Verein BürgerBegehren Klimaschutz.

Anousch Mueller, Autorin, hat Jüdische Studien und Literaturwissenschaften studiert. 2013 erschien ihr preisgekrönter Roman „Brandstatt“ bei C.H. Beck, 2016 ihr Sachbuch „Unheilpraktiker. Wie Heilpraktiker mit unserer Gesundheit spielen“ beim Riemann Verlag. Seit einer Heilpraktiker-Ausbildung, die sich als konstruktiver Irrtum erwies, interessiert sie sich für Pseudomedizin, irrationale Glaubenssysteme und Fake-News im Bereich der Wissenschaften. In der Klima-Debatte war sie auf der Suche nach Positionen jenseits des apokalyptischen Furors und wurde somit auf die Ökomoderne aufmerksam. Am ökomodernen Ansatz überzeugt sie der optimistische Pragmatismus und die Prämisse ‚Technologie statt Verzichtsethik‘. Anousch Mueller ist Mitglied der GWUP und der SPD. Sie hat zwei Söhne und lebt in Berlin.

Johannes Güntert, Wirtschaftsinformatiker und Unternehmensgründer, beschäftigt sich bereits seit 2008 mit Erneuerbaren Energien und Elektromobilität. Als Mitgründer und ehrenamtlichem Aufsichtsratsmitglied einer Bürgerenergiegenossenschaft waren die Energiewende und der Ansatz “100% Erneuerbar” lange sein Ziel und Ideal. 2018 kam er erstmalig mit dem Konzept der Ökomoderne in Berührung, das auch seine Prägung als Atomkraftgegner und seine Einstellung zur momentan geplanten Energiewende nachhaltig zum Wanken brachte. Sein Ziel ist es, das Prinzip der Ökomoderne zu erklären und in der Bevölkerung bekannter zu machen. Dazu betreibt er die eigene Webseite www.oekomodernismus.de

Amardeo Sarma, Diplom-Ingenieur Elektrotechnik – Studium an der Indian Institute of Technology, Delhi und der TU Darmstadt (damals TH Darmstadt), Mitglied American Association for the Advancement of Science (AAAS), Vorsitzender der GWUP e.V. und Mitglied der SPD. Interesse an Fragen rund um den Klimawandel seit 1985, seit 2010 Vorträge zum Thema. Hauptberuf: General Manager bei NEC Laboratories Europe GmbH mit dem derzeitigen Schwerpunkt IT-Sicherheit, 5G und Standardisierung. Publikationen: siehe Siehe Google Scholar und Research Gate. Weitere Infos hier.